Wirtschaft

Energiepreise im März nur geringfügig gestiegen

Die Energiepreise für Österreichs Haushalte sind im März im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,3 Prozent gestiegen, geht aus dem Energiepreisindex (EPI) hervor. Verteuert haben sich vor allem Brennholz, Heizöl, Fernwärme und Diesel. Billiger waren Gas, Superbenzin und Strom. Gegenüber Februar 2018 sanken die Haushaltsenergiepreise um 0,6 Prozentpunkte.

Stärkste Preissteigerung bei Brennholz SN/APA (dpa)/Bernd Thissen
Stärkste Preissteigerung bei Brennholz

Die allgemeine Teuerungsrate lag im März bei 1,9 Prozent. "Damit hatte Energie einen preisdämpfenden Effekt", so Herbert Lechner, wissenschaftlicher Leiter der Energieagentur laut Pressemitteilung. "Der Anstieg der Erdölpreise lässt aber erwarten, dass Energie sehr rasch wieder zum Inflationstreiber wird."

Diesel war im März um 1,3 Prozent teurer als vor einem Jahr, Superbenzin um 0,7 Prozent billiger. Heizöl kostete um 3,1 Prozent mehr. Gas verbilligte sich deutlich um 5,9 Prozent, was laut der Energieagentur auf Netztarifsenkungen zurückzuführen ist. Strom kostete um 0,4 Prozent weniger. Fernwärme verteuerte sich um 1,6 Prozent. Die stärkste Preissteigerung gab es bei Brennholz mit 7,7 Prozent. Die Preise für Holzpellets legten leicht um 0,6 Prozent zu.

Im Monatsvergleich zu Februar 2018 gab es im März 2018 höhere Preise für Brennholz (plus 0,8 Prozent) und Fernwärme (plus 0,1 Prozent). Billiger waren Superbenzin (minus 2,4 Prozent), Diesel (minus 1,0 Prozent), Holzpellets (minus 0,4 Prozent) und Heizöl (minus 0,3 Prozent). Unverändert waren die Preise für Strom und Gas.

Quelle: APA

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