Wirtschaft

Erleichterungen für ausländische Arbeitskräfte in Sicht

Beim Mangel an Arbeitskräften aus Südosteuropa zeichnen sich Erleichterungen ab. Slowenien hat die 14-tägige Quarantäne beim Grenzübertritt auf sieben Tagen verkürzt und Tschechien weitet ab morgen, Dienstag, die bestehenden Ausnahmen auf Beschäftigte in der kritischen Infrastruktur aus. Zudem wurde das Mindestintervall für den Grenzübertritt auf 14 Tage verkürzt.

In Österreich mangelt es an Arbeitskräften aus Südosteuropa SN/APA/HARALD SCHNEIDER
In Österreich mangelt es an Arbeitskräften aus Südosteuropa

Für Pendler in Ungarn gibt es wiederum ohnehin Ausnahmen, dies gilt auch für Slowenien. Rund 200.000 Einpendler aus dem Ausland sind hierzulande normalerweise beschäftigt. Für sie haben die Grenzkontrollen ihrer Heimatländer zu erheblichen Reiseproblemen geführt - und in Österreich zu einem Arbeitskräftemangel in der Pflege, den Produktionsbetrieben und der Landwirtschaft. Die Regierung bemüht sich diesbezüglich um weitere Zugeständnisse der Nachbarstaaten.

"Derzeit laufen Verhandlungen mit Ungarn und Rumänien über eine Lösung, mit der Rumäninnen und Rumänen, die in Österreich tätig sind, mit dem Zug durch Ungarn zu ihrem Arbeitsplatz Reisen können", teilte heute Europaministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) mit.

Quelle: APA

WIRTSCHAFT-NEWSLETTER

Abonnieren Sie jetzt kostenlos den Wirtschaft-Newsletter der "Salzburger Nachrichten".

*) Eine Abbestellung ist jederzeit möglich, weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Aufgerufen am 05.12.2020 um 07:45 auf https://www.sn.at/wirtschaft/oesterreich/erleichterungen-fuer-auslaendische-arbeitskraefte-in-sicht-86186716

Kommentare

Schlagzeilen