Wirtschaft

Erneut Hausdurchsuchungen bei Novomatic

Beim heimischen Glücksspielkonzern Novomatic kam es am Mittwoch erneut zu Hausdurchsuchungen, wie das ORF-Radio sowie die Tagezeitung "Der Standard" am Mittwochabend berichteten. Auch bei dem Rechtsanwalt und Obmann des FPÖ-nahen "Instituts für Sicherheitspolitik" (ISP), Markus Tschank, habe es eine Razzia gegeben.

Keine Stellungnahme von Novomatic SN/APA/ROBERT JAEGER
Keine Stellungnahme von Novomatic

Im Fokus der Ermittler stehe die Frage, ob der Verein als Gegenleistung für den Wunsch nach Glücksspiel-Lizenzen von der Novomatic bezahlt wurde, hieß es im Ö1-"Abendjournal". Novomatic-Chef Harald Neumann habe sich 2017 mit Tschank treffen wollen, um etwas zum Thema Glückspiel-Lizenzen in die Regierungsverhandlungen einzubringen. Kurz drauf habe die Novomatic ein Sponsoring des ISP in Höhe von 240.000 Euro beschlossen.

Sowohl von Novomatic als auch von Tschank gab es keine Stellungnahmen gegenüber den Medien.

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