Österreich

EU-Razzia in Wiener Büro von Papierkonzern Mondi

Die Wettbewerbshüter der EU haben das Wiener Büro des Papierkonzerns Mondi durchsucht. Das berichteten mehrere Medien am Dienstag. Das in London und Johannesburg an der Börse notierte Unternehmen bestätigte die Razzien. Die Ermittlungen beträfen die Bereiche Kraftpapier und Industrietaschen. Man werde mit den Behörden kooperieren. Man sei sich keines Fehlverhaltens oder Gesetzesverstoßes bewusst.

Die EU-Wettbewerbshüter haben die Papierindustrie, speziell die Sektoren Kraftpapier und Industrietaschen, seit längerem im Visier. Vor rund einem Jahr gaben die Kartellwächter bekannt, einige Firmen zu verdächtigen, gegen die europäischen Wettbewerbsbestimmungen - etwa Preisabsprachen oder Marktaufteilung - zu verdächtigen.

Durchsuchungen gab es am Dienstag auch beim schwedischen Branchenführer BillerudKorsnäs. Schwedischen Medienberichten zufolge bestätigte der Konzern die Razzien ebenfalls. Die Untersuchungen der Kartellwächter hätten die Jahre 2010 bis 2015 betroffen.

Quelle: APA

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