Österreich

Ex-BEWAG-Vorstände wegen Untreue und Bestechung angeklagt

Die beiden früheren BEWAG-Vorstände Hans Lukits und Josef Münzenrieder werden von der Korruptionsstaatsanwaltschaft wegen Untreue und Bestechung angeklagt.

Insgesamt handle es sich um elf Angeklagte..  SN/APA (Archiv)/ROBERT JAEGER
Insgesamt handle es sich um elf Angeklagte..

Die Energie Burgenland als Rechtsnachfolgerin der BEWAG bestätigte am Mittwoch einen Bericht des ORF Burgenland. Insgesamt handle es sich um elf Angeklagte. Diese sollen allesamt mit einem Windparkprojekt in Ungarn im Zusammenhang stehen.

Weiters wurden zwei aktive Mitarbeiter der Energie Burgenland mit angeklagt, heißt es vom Energieversorger. Diese hätten in den vergangenen Jahren aktiv zur Aufklärung der Sachverhalte beigetragen und das Unternehmen über die Anklageerhebung informiert. Die Energie Burgenland hat sich als Privatbeteiligte dem Strafverfahren angeschlossen.

Die beiden ehemaligen BEWAG-Vorstände waren 2011 rückwirkend fristlos entlassen worden, Grund war der Verdacht auf "Verfehlungen und grobe Pflichtverletzungen". Später wurde bekannt, dass Schmiergeldzahlungen bei einem Windparkprojekt in Ungarn geflossen sein sollen. Lukits und Münzenrieder wehrten sich stets gegen alle Vorwürfe und bekämpften ihre Entlassung vor Gericht. Für alle Beteiligte gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: APA

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