Wirtschaft

Fast ein Drittel weniger Umsatz im Non-Food-Handel

Die Coronavirus bedingten Geschäftsschließungen haben im März im Non-Food-Handel für drastische Umsatzeinbußen gesorgt. Im Schnitt erzielten die Betriebe ein "historisches Minus" von nominell 29 Prozent und real 29,6 Prozent, geht aus vorläufigen Berechnungen der Statistik Austria von Mittwoch hervor.

Der Lebensmittelhandel verzeichnete ein Umsatzplus SN/APA (dpa)/Christoph Soeder
Der Lebensmittelhandel verzeichnete ein Umsatzplus

Den gegenteiligen Effekt gab es im Lebensmittelhandel sowie in den Tabakgeschäften: Dort führten Vorratseinkäufe sowie Ersatzeinkäufe zum Ausgleich der geschlossenen Gastronomie zu einem Umsatzanstieg von fast 12 Prozent.

Über alle Branchen hinweg setzte der Einzelhandel im März nominell 13 Prozent weniger um als im Jahr davor, preisbereinigt betrug das Minus 13,7 Prozent.

Auch in den Gesamtzahlen des ersten Quartals hinterließ die Coronavirus-Pandemie ihre Spuren. Von Jänner bis März 2020 verringerten sich die Umsätze im gesamten Einzelhandel um 1,5 Prozent, im Absatzvolumen war das ein Rückgang von 2,7 Prozent. Der Handel mit Nichtnahrungsmitteln war mit Umsatzeinbußen von rund 8 Prozent am stärksten betroffen.

Quelle: APA

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