Wirtschaft

Flughafen Wien widmet Niki Lauda eine Allee

Verbindungsstraße vom VIP-Terminal zum General Aviation Center wird nach Formel-1-Legende und Luftfahrtunternehmer benannt.

Die Gedenktafel für Luftfahrtunternehmer und Formel-1-Weltmeister Niki Lauda. Im Bild (v.l.n.r.) Flughafen-Vorstand Günther Ofner, Birgit Lauda, Flughafen-Vorstand Julian Jäger.  SN/sn
Die Gedenktafel für Luftfahrtunternehmer und Formel-1-Weltmeister Niki Lauda. Im Bild (v.l.n.r.) Flughafen-Vorstand Günther Ofner, Birgit Lauda, Flughafen-Vorstand Julian Jäger.

Der Flughafen Wien-Schwechat benennt eine Verbindungsstraße am Flughafengelände nach Niki Lauda. Der Steinriegelweg, der den VIP-Terminal am Flughafen Wien mit dem General Aviation Center (GAC) für Privat- und Geschäftsreiseflugzeuge verbindet, soll künftig "Niki Lauda Allee" heißen. Damit würdigt der Flughafen den dreifachen Formel-1-Weltmeister, Piloten und Luftfahrtunternehmer, der im Mai des Jahres im 71. Lebensjahr verstorben ist.

Niki Lauda sei nicht nur eine der großen Persönlichkeiten des Landes gewesen, er habe auch die Luftfahrt wesentlich geprägt, erklärten die Flughafen-Vorstände Julian Jäger und Günther Ofner. "Wir freuen uns, dass seine Witwe Birgit Lauda zugestimmt hat, ihm zu Ehren mit dieser Allee ein dauerhaftes Denkmal am Flughafen Wien zu setzen".

Die Idee zu der Umbenennung sei bereits rund um Laudas Ableben am 20. Mai des Jahres entstanden. Eine größere Maßnahme wie die Benennung eines Terminals oder des gesamten Flughafens sei nie zur Diskussion entstanden, sagte ein Flughafen-Sprecher. Der damit verbundene Aufbau einer gesamten neuen Marke "wäre ein sehr großer Aufwand gewesen", heißt es.

Niki Lauda selbst nutzte diese Straße oft. Am kleinen General-Aviation-Flugplatz parkte in der Regel sein Privatflugzeug, mit dem er selbst als Pilot am Steuer in alle Welt reiste, sei es in sein Haus auf Mallorca oder zu den Formel-1-Rennen, wo er als Aufsichtsrat des Mercedes-Rennteams tätig war.

Niki Lauda wird auch mit einer Gedenktafel am VIP-Airport geehrt. Sie hat die Form einer Heckflosse - die sich als Symbol gleichermaßen für Laudas Aktivitäten im Rennsport wie auch in der Luftfahrt eignet. Eine echte Allee ist der Steinriegelweg noch nicht. Es gebe aber vereinzelte Bäume dort.

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