Wirtschaft

Gastro-Großhändler warnt vor geschlossen Wirten an Sonntagen

Der Gastronomiegroßhändler Transgourmet hat dramatische Nachrichten für das Schnitzelland Österreich: Er sieht durch den Mitarbeitermangel "das Sonntags-Schnitzel in Gefahr". "Viele Gastronomen müssen bereits die Öffnungszeiten reduzieren, weil Personal fehlt", so Geschäftsführer Thomas Panholzer. Transgourmet suche bundesweit - schwerpunktmäßig in der Steiermark und in Salzburg - mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Droht der Schnitzel-Notstand? Ja, warnt der Gastrohändler Transgourmet SN/APA/THEMENBILD/DIETMAR STIPLOVSE
Droht der Schnitzel-Notstand? Ja, warnt der Gastrohändler Transgourmet

"Und zwar in allen Bereichen: Vom Marktmitarbeitern bis hin zu LKW-Fahrern", betonte Panholzer heute in einer Aussendung. Auf der Homepage des Großhändlers finden sich auch zahlreiche Stellenangebote. So wird ein Marktfahrer in Traun gesucht, bezahlt werden 1.700 Euro brutto monatlich, Überzahlung möglich. Für einen Staplerfahrer in Graz werden 1.770 Euro brutto geboten, für einen Lkw-Fahrer in Spielberg 1.752 brutto. Für die Fuhrparkleitung in Alkoven bei Linz gibt es 2.143 Euro.

Seit dem Ende des Lockdowns für die Gastronomie gehe es jedenfalls geschäftlich "stetig bergauf", so Panholzer. "Der vergangene Juli ist für uns höchst positiv verlaufen - wir sind wieder auf Vor-Krisen-Niveau." Er geht von einem Transgourmet-Jahresumsatz von 475 Mio. Euro im heurigen Jahr 2021 aus.

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