Wirtschaft

Handel befürchtet Umsatzminus durch Maskenpflicht

Die gelbe Corona-Ampel bedeutet laut informeller Information der Regierung auch eine Maskenpflicht im Non-Food-Bereich des Handels - fix wird das erst sein, wenn die Verordnung dazu in Kraft tritt. Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will fürchtet deshalb im Handel empfindliche Einbußen.

Masken im Geschäft bei Gelber Corona-Ampel SN/APA (dpa/Archiv)/Rolf Vennenbern
Masken im Geschäft bei Gelber Corona-Ampel

Die Erfahrung aus Oberösterreich zeige, dass die Maskenpflicht zu Umsatz- und Frequenzeinbußen von bis zu 20 Prozent führen könne. Sollte sich das bewahrheiten, könnte der Wiener Handel pro Monat einen zusätzlichen Umsatzverlust von mindestens 100 Millionen Euro erleiden, warnt Will in einer Aussendung.

"Selbstverständlich steht die Gesundheit der Kunden sowie der Mitarbeiter für die gesamte Branche an oberster Stelle", versichert Will, weist aber auf "Kollateralschäden" der Maßnahme hin. Die Maskenpflicht wird vermutlich in Betriebsstätten für Mitarbeiter bei Kundenkontakt gelten, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann und keine andere geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden sind.

Quelle: APA

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