Österreich

"Handshake" für BA-Mitarbeiter dauert zum Teil Jahre lang

Wie viele Menschen tatsächlich im Rahmen eines "Handshake"-Programms aus der Bank Austria ausscheiden, ist weiter offen.

"Handshake" für BA-Mitarbeiter dauert zum Teil Jahre lang SN/APA (Symbolbild)/ROBERT JAEGER
Bank Austria fährt Sparprogramm.

Klar war zuletzt nur, dass 959 Mitarbeiter beim AMS angemeldet wurden. Diese "Maximalzahl" geht bis Ende 2017. Insgesamt für das Programm mit vielen verschiedenen Möglichkeiten interessiert haben sich laut "Standard" 2.500 Mitarbeiter.

Dass nicht alle 2.500 laut Zeitung Interessierten beim AMS gemeldet wurden, erklärt sich damit, dass eine gewisse Zahl der Betroffenen neue Verträge erhält, manche reduzieren auch die Arbeitszeit, sind aber weiter versichert. Auch bei Tochterfirmen dürfte einige Mitarbeiter künftig weiterschaffen. Diese "Abschiedszeit" bis zum Ausscheiden aus dem Unternehmen kann bis zu acht Jahren dauern. Menschen, die diese lange Abschiedszeit wählen und mit neuen Dienstverträgen bei Töchtern weiterhin tätig sind, können auch einer Nebenbeschäftigung nachgehen, wenn es genehmigt wird.

Wie viele Leute insgesamt und schlussendlich das Unternehmen verlassen, ist noch nicht fix. Die Bank selbst hat nie ein Ziel genannt, wie viele Personen aus ihrer Sicht das Haus verlassen sollten.

Zuletzt hatte die Bank Austria rund 10.000 Mitarbeiter. Die UniCredit-Tochter muss ein massives Sparprogramm fahren. Auch die Osteuropa-Töchter werden inzwischen von Mailand, dem Sitz der UniCredit, und nicht mehr von Wien aus geleitet. Für das Personaleinsparprogramm hat die Bank Austria 450 Mio. Euro weggelegt. Inklusive der Personaleinsparungen soll das von der italienischen Mutter vorgegebene Sparziel von 300 Mio. Euro bis 2018 erreicht werden.

Quelle: APA

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