Wirtschaft

Home-Office-Gesetz noch im Jänner - Absetzbetrag erwartet

Zahlreiche Beschäftigte erledigen seit Ausbruch der Corona-Pandemie ihre Jobs von zuhause aus. Arbeitnehmer und Arbeitgeber warten seit Monaten auf eine gesetzliche Regelung, wie diese Arbeitsweise künftig steuerlich geltend gemacht werden kann. Der seit Montag amtierende Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP) hat ein Regelwerk noch für dieses Monat in Aussicht gestellt. Es soll noch im Jänner eine Regelung kommen, sagte Kocher in Zeitungsinterviews am Donnerstag.

Home-Office wurde durch Corona für viele Alltag (Symbolbild) SN/APA/dpa/Sebastian Gollnow
Home-Office wurde durch Corona für viele Alltag (Symbolbild)

Zur voraussichtlichen Ausgestaltung sagte er der Zeitung "heute": "Deutschland ist hier ein Vorbild. Es soll einen Absetzbetrag geben." Zu konkreteren steuerrechtlichen Details gab es am Donnerstag auf Anfrage im Arbeitsministerium in Wien ebenso wenig Angaben wie von Sozialpartnerseite, wo man sich zu Ergebnissen jüngster Verhandlungsrunden zur Verschwiegenheit verpflichtet hat.

In Deutschland wurde Mitte Dezember eine Steuerbegünstigung fürs Arbeiten von daheim im Bundestag auf den Weg gebracht. Demnach können Steuerpflichtige in Deutschland für jeden Kalendertag, an dem sie ausschließlich daheim arbeiten, über eine Home-Office-Pauschale 5 Euro steuerlich absetzen. Es gibt dabei aber einen Deckel: Diese Pauschale ist auf höchstens 600 Euro im Jahr begrenzt und soll in den Jahren 2020 und 2021 gewährt werden, wie aus den Presseerklärungen des Deutschen Bundestages hervor geht.

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