Wirtschaft

Im Einzelhandel noch keine nennenswerten Personalausfälle

Die drei großen Einzelhandelsketten Spar, Rewe und Hofer merken noch keine nennenswerten Personalausfälle durch die stark gestiegenen Corona-Neuinfektionen. Man beobachte die Situation, habe aber auch schon viel Erfahrung seit Pandemiebeginn gesammelt, ergab ein Rundruf der APA. Gründe für Hamsterkäufe gebe es nicht.

Kein Grund für eine Hungerkur - Hamster brauchen keine 2. Kassa SN/APA/AFP/BERTHA WANG
Kein Grund für eine Hungerkur - Hamster brauchen keine 2. Kassa

Nicole Berkmann, Sprecherin von Spar, ist zuversichtlich, "dass wir das gut hinkriegen". An den 1.600 Standorten gebe es bisher nur bei zwei oder drei den Ausfall eines größeren Teams. Für die Logistik stehe ein eigenes Notfallteam bereit. "Bei uns ist es noch in Ordnung", sagte sie zur APA.

Entwarnung kommt auch von Rewe (Billa, BillaPlus, Adeg, Bipa). Es bewege sich noch im Rahmen, voriges Wochenende seien die Personalausfälle durch Infektionen und Quarantäne bei rund zwei Prozent gelegen, erst bei fünf bis sechs Prozent "müssen wir uns etwa überlegen", so Sprecher Paul Pöttschacher. Vieles sei bereits Routine, wie die Arbeit in fixen Teams in der Logistik, um gegenseitiges Anstecken zu vermeiden.

Bei Hofer wird ebenso auf die Teambildung verwiesen. Wo es möglich sei, etwa in der Zentrale in Sattledt, werde auf Homeoffice und Lieferantenkontakt über Videokonferenzen gesetzt. Gut angenommen würde das Impfangebot. Dies berichtet auch Rewe, derzeit würden über den Konzern Drittimpfungen angeboten.

Einen guten Tipp hat Hofer noch für alle, die durch die Meldungen über etwaige Überlastungen der kritischen Infrastruktur verunsichert sind: "Eine Notwendigkeit für Hamsterkäufe ist nicht gegeben."

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