Wirtschaft

Intersport: Umsatz bei Stand-Up-Boards verdreifacht

Der Sportartikelhändler Intersport hat heute Bilanz über die Trends in seinen Filialen gezogen: Beim Radfahren gab es ein Plus von 19 Prozent (bei E-Bikes um 32 Prozent), der Outdoor-Bereich wuchs um 25 Prozent, der Laufsektor um 21 Prozent, bei Fitnessartikeln betrug der Zuwachs 17 Prozent. Besonders schick war es, am Wasser zu stehen - mit ca. 10.000 verkauften Stand-Up-Boards wurde der Umsatz verdreifacht.

Seit ein paar Jahren schwer im Trend: Im Stand zu paddeln SN/APA/dpa/Nina Hansch
Seit ein paar Jahren schwer im Trend: Im Stand zu paddeln

Zum Ausblick auf den Winter hieß es von Geschäftsführer Thorsten Schmitz: "Der Ausnahmewinter 2020/21 hat gezeigt, dass auch andere Wintersportarten wie Schneeschuhwandern, Langlaufen oder der Tourenskibereich großes Potenzial haben. Vor allem im Tourenskibereich sind die Zuwachsraten sehr erfreulich, die, jedoch von einem anderen Niveau kommend, sich ähnlich rasant wie der Bikesektor entwickeln."

Intersport Austria geht im heurigen Geschäftsjahr (1.10.2020 bis 30.9.2021) von einer leichten Umsatzsteigerung aus. Zum Halbjahr lag der Sportartikelhändler noch knapp zehn Prozent unter dem Vorjahr, verantwortlich dafür sei die durchwachsene Skisaison mit zahlreichen Schließungen gewesen. Gut entwickelt hätten sich die Onlineumsätze. Intersport beschäftigt in Österreich rund 3.700 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2019/20 (1.10.2019 bis 30.09.2020) erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 560 Mio. Euro.

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