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Iran lässt 29 ausländische Firmen für Öl- und Gasprojekte zu

Von Total bis Gazprom: Der Iran hat 29 ausländische Energiekonzerne für Öl- und Gasprojekte zugelassen. Unter anderem Total aus Frankreich, Eni aus Italien sowie Gazprom und Lukoil aus Russland können sich für die Erschließung der Rohstoffvorkommen bewerben, wie iranische Medien am Dienstag berichteten.

Total aus Frankreich hat Interesse am Iran.  SN/APA (AFP)/MARTIN BUREAU
Total aus Frankreich hat Interesse am Iran.

Auch die britisch-niederländische Shell-Gruppe, Schlumberger aus den Niederlanden sowie Konzerne aus China, Japan, Südkorea und Malaysia stehen auf der Liste. Aus Österreich hat die börsenotierte OMV wiederholt den Iran als einen ihrer Auslandsschwerpunkte genannt. Die OMV hatte gleich nach dem Ende der Sanktionen Geschäfte mit dem Iran wieder aufgenommen und im Mai 2016 eine Kooperation (Untersuchung von Vorfeldern) abgeschlossen.

Das iranische Ölministerium will in Kürze eine Reihe von Ausschreibungen für die Erschließung von Öl- und Gasfeldern veröffentlichen. Ein konkretes Datum dafür gibt es aber noch nicht.

Ermöglicht wird die Rückkehr ausländischer Firmen in den Iran durch das Atomabkommen, dass vor einem Jahr in Kraft getreten war. Damit wurde ein Großteil der internationalen Sanktionen gegen das Land aufgehoben.

Mehrere Energiekonzerne haben bereits Vereinbarungen mit dem Iran geschlossen. So soll Total das Gasfeld Pars-Süd im Persischen Golf erschließen. Das Geschäft hat ein Volumen von 4,8 Mrd. Dollar (4,6 Mrd. Euro). Auch Shell und Gazprom haben schon entsprechende Verträge unterschrieben.

Quelle: Apa/Ag.

Aufgerufen am 21.09.2018 um 11:52 auf https://www.sn.at/wirtschaft/oesterreich/iran-laesst-29-auslaendische-firmen-fuer-oel-und-gasprojekte-zu-562273

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