Wirtschaft

Jetzt hängt Niki in der Luft

Lufthansa zog ihr Übernahmeangebot für Air-Berlin-Tochter Niki zurück, um Kartellwächter zufriedenzustellen. Wenige Stunden später ging in Berlin ein Insolvenzantrag ein. Niki Lauda könnte Niki aus der Insolvenz herauskaufen.

 SN/flyniki

Die Übernahme des österreichischen Ferienfliegers Niki durch die deutsche Lufthansa ist geplatzt. Am Mittwochnachmittag zog die AUA-Mutter ihr Angebot für den Erwerb von Niki zurück. Am Abend bestätigte ein Berliner Gericht, es sei ein Insolvenzantrag für Niki eingebracht worden. Damit folgt Niki jetzt offenbar ihrer Mutter Air Berlin in die Zahlungsunfähigkeit - obwohl sie selbst bis zuletzt profitabel war. Eine Insolvenz könnte den Verlust der rund 1000 Arbeitsplätze bei Niki bedeuten.

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