Österreich

Job-Forderungskatalog der Kärntner Wirtschaftskammer

Die Wirtschaftskammer Kärnten hat am Freitag bei einer Pressekonferenz Vorschläge präsentiert, mit denen 15.000 neue Jobs im Land geschaffen werden sollen. Wie WK-Präsident Jürgen Mandl sagte, könnten die Initiativen von Landesregierung und Landtag unabhängig vom Bund umgesetzt werden, die Zahl der Arbeitsplätze in der Privatwirtschaft soll damit auf insgesamt 200.000 erhöht werden.

Der Katalog enthält Vorschläge, wie man eine unternehmerfreundlichere Verwaltung möglich machen könnte, außerdem sollen Initiativen für eine bessere Ausbildung von Mitarbeitern umgesetzt und die Standortbedingungen im Land verbessert werden. Unter anderem fordert die Wirtschaftskammer die Umsetzung eines Rechtsbereinigungsgesetzes, in Anlehnung an den Konsumentenschutz soll es ein eigenes Unternehmensschutzgesetz geben.

Durch ein neues Naturschutzgesetz soll es zu keinen neuen bürokratischen Hemmnissen kommen, die erneute Forderung nach einer umfassenden Aufgaben- und Verwaltungsreform ist ebenso enthalten, wie die nach eine schnellere Verfahrensabwicklung. "Das dauert immer noch zu lang. Es kommt immer wieder vor, dass Betriebe sagen, wenn es so lange dauert, dann investieren wir hier nicht", so Mandl. Ihm schwebt auch vor, dass bereits Schüler verstärkt den unternehmerischen Alltag kennenlernen und dass die gezielte Ausbildung von Fachkräften schnell erfolgt.

Quelle: APA

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