Österreich

Karte statt Cash: Bargeldloses Bezahlen steigt an

Bargeldloses Bezahlen ist auch im Jahr 2016 weiter gestiegen. Der Kartenanbieter card complete (Visa, Mastercard usw.) verzeichnete heuer einen Gesamtumsatz von 14 Mrd. Euro, nach 13,4 Mrd. Euro davor.

Doppelt so viele Personen bezahlten kontaktlos.  SN/APA (Archiv)/HELMUT FOHRINGER
Doppelt so viele Personen bezahlten kontaktlos.

Die Anzahl der abgewickelten Transaktionen stieg von 180 auf 200 Millionen, gab das Unternehmen am Dienstag bekannt. Das Unternehmen hat rund 1,5 Millionen Karten am Markt.

Hohe Zuwächse verzeichnete der Kartenanbieter erneut im Bereich kontaktloses Bezahlen. Sowohl bei Umsatz (600 Mio. Euro) als auch der Anzahl der getätigten Zahlungen (26 Millionen) sei es jeweils zu einer Verdoppelung bekommen. Beim kontaktlosen Zahlen (NFC - Near Field Communication) können Einkäufe bis 25 Euro mit einer Handbewegung bezahlt werden, ohne PIN-Eingabe. Die Karte muss nur zum Kartenleser gehalten werden.

Doch trotz hoher Zuwächse beim Plastikgeld bezahlen die Österreicher am liebsten cash, ergab eine aktuelle Studie, für die mehr als 18.000 Menschen in Österreich, Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Australien, Kanada und den USA befragt wurden und aus der "Der Standard" am Dienstag zitiert. Die Daten wurden von Vertretern der Nationalbanken zusammengetragen und im International Journal of Central Banking veröffentlicht. Das Resultat: In Österreich und Deutschland wickeln die meisten Menschen ihre Zahlungen in bar ab. Die Niederländer bezahlen am liebsten mit der Bankomatkarte. In Frankreich und den USA werden Papierschecks noch sehr häufig benutzt.

"Bargeld ist nach wie vor die Nummer eins im Zahlungsverkehr in Österreich", betonte kürzlich auch Kurt Pribil, Direktor der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB).

Quelle: APA

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