Österreich

Klimawandel und weniger Konsumenteninteresse setzen Apfelanbau zu

Die aktuellen Umweltverhältnisse sorgen für schlechte Apfelernte. Laut LKÖ-Experten könnten Bauern künftig mehr auf Birnenkulturen setzen.

Die diesjährige Apfelernte könnte die schlechteste seit 25 Jahren sein. SN/apa (dpa)
Die diesjährige Apfelernte könnte die schlechteste seit 25 Jahren sein.

Der Klimawandel und zuletzt auch weniger Konsumenteninteresse könnte zu Änderungen beim gewerblichen Apfelanbau sorgen. Einerseits brauche es mehr Frostberegnung, um Spätfrostschäden an Blüten zu verhindern, die es heuer und voriges Jahr gab. Andererseits könnte womöglich mehr auf Birnen gesetzt werden, sagte Johann Greimel von der Landwirtschaftskammer vergangene Woche im Ö1-"Mittagsjournal".

Moderne Birnensorten könnten im Absatz steigen, das sollten sich die Bauern anschauen, so Greiner. Auch Beeren seien zuletzt bei Konsumenten besser angekommen als Äpfel, hieß es im Bericht.

Die EU-Apfelernte fällt heuer wie berichtet schwach aus, jene in Österreich schon das zweite Jahr in Folge. Die World Apple and Pear Association (WAPA) schätzt für heuer in der Steiermark einen Ertrag von 67.000 Tonnen. Das Apfelland ist für rund 80 Prozent der gesamten Austro-Apfelernte verantwortlich. Apfelimporte kommen traditionell aus Südtirol, Polen, Deutschland, Argentinien und Südafrika.

Quelle: APA

Aufgerufen am 10.12.2018 um 07:58 auf https://www.sn.at/wirtschaft/oesterreich/klimawandel-und-weniger-konsumenteninteresse-setzen-apfelanbau-zu-16846612

Schlagzeilen