Österreich

Konjunktur zieht an, Teuerung auch

Österreichs Wirtschaftskraft wächst langsam, aber stetig - und laut Wifo auch nachhaltig. Mit dem Aufschwung steigen die Preise, und zwar deutlich stärker als in der EU.

Die Binnennachfrage gestaltet sich lebhaft.  SN/APA (Symbolbild/dpa)/David Ebene
Die Binnennachfrage gestaltet sich lebhaft.

"Die österreichische Volkswirtschaft befindet sich in einer soliden Aufschwungphase. Ihre Hauptstütze ist bisher die lebhafte Binnennachfrage", so das Wifo.

Das BIP legte im 4. Quartal 2016 im Jahresbereich um 0,5 Prozent zu. Der Konsum der privaten Haushalte stieg auch im 4. Quartal 2016 kräftig, die öffentlichen Konsumausgaben wurden ebenfalls ausgeweitet, teilten die Wirtschaftsforscher am Mittwoch mit.

Auf der Angebotsseite gewann zuletzt vor allem die Industriekonjunktur wieder an Schwung. Nach der Schwächephase Mitte 2016 beschleunigte sich die Expansion der Sachgütererzeugung merklich. Ebenso unterstützen die Marktdienstleistungen das Wirtschaftswachstum. Im europäischen Vergleich lag der Preisauftrieb mit 2,1 Prozent neuerlich deutlich über dem Durchschnitt des Euro-Raumes (plus 1,8 Prozent) und auch über der deutschen Inflationsrate (1,9 Prozent).

Das Wachstum der Weltwirtschaft (G-20-Länder) dürfte im 4. Quartal 2016 etwas geringer ausgefallen sein als im Vorquartal, vor allem weil die Wirtschaftsleistung der USA langsamer expandierte. In der EU wuchs das BIP im 4. Quartal 2016 mit plus 0,5 Prozent anhaltend robust, rechnet das Wifo vor. Unter den fünf größten Volkswirtschaften wiesen Spanien und Großbritannien die kräftigste Expansion aus.

Quelle: APA

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