Wirtschaft

Kurt-Rothschild-Preis geht an "Donut"-Ökonomin Kate Raworth

Die britische Ökonomin Kate Raworth - berühmt geworden durch ihr "Donut"-Wirtschaftsmodell, das die Zerstörung des Planeten Erde hintanhalten soll - erhält heuer den "Kurt-Rothschild-Preis" für Wirtschaftspublizistik, der vom Karl-Renner-Institut und dem SPÖ-Parlamentsklub verliehen wird. Bei der Übergabe am Donnerstag in Wien wird sich auch SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner zu Wort melden.

Raworths "Donut"-Wirtschaftsmodell soll Zerstörung des Planeten hintanhalten SN/APA (AFP)/ROBIN UTRECHT
Raworths "Donut"-Wirtschaftsmodell soll Zerstörung des Planeten hintanhalten

Raworths Buch "Die Donut-Ökonomie" von 2017 wurde zum internationalen Bestseller, übersetzt in 15 Sprachen. Mit ihrem Wirtschaftsmodell will sie einen Weg aus der Krise weisen, der Kapitalismus, Ökologie und soziale Grundrechte vereint. Ihre Kernaussage ist, dass sich unser ökonomisches Handeln im Raum zwischen dem sozialen Fundament der Gesellschaft und den ökologischen Grenzen abspielen sollte - den Donut verwendet sie dabei als Metapher. Raworth lehrt am Environmental Change Institute der Oxford University.

Bisherige Hauptpreisträger des vor drei Jahren ins Leben gerufenen "Kurt-Rothschild-Preises" waren 2016 der deutsche Ökonom Peter Bofinger, damals Mitglied der deutschen "Wirtschaftsweisen", 2017 der deutsche Ökonom Marcel Fratzscher, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), und 2018 der deutsch-österreichische Ökonom Heinz D. Kurz, emeritierter Uni-Graz-Professor und Fellow des Graz Schumpeter Centre.

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