Wirtschaft

KV-Verhandlungen der Chemischen Industrie unterbrochen

Die Kollektivvertragsverhandlungen für den Bereich der Chemischen Industrie sind am Donnerstagabend in der 3. Runde ergebnislos unterbrochen worden. Das Angebot der Arbeitgeber-Seite sieht eine Erhöhung der Gehälter um 2,66 Prozent vor, dies sei "viel zu wenig im Vergleich mit den anderen Industrie-Abschlüssen", sagte ein Gewerkschafts-Sprecher zur APA. Am Montag soll nun weiterverhandelt werden.

Annäherungen habe es in den Gesprächen, die seit Donnerstagvormittag liefen, im Bereich der Arbeitszeit gegeben, hieß es am Abend seitens der Gewerkschaft. Am kommenden Montag werden nun in großen Unternehmen erste Betriebsversammlungen abgehalten, auch werde man vorsorglich Streikbeschlüsse fassen, so der Sprecher.

Die KV-Gespräche sollen in einer vierten Runde am Montag weitergehen. Insgesamt sind rund 45.000 Beschäftigte von den Kollektivverträgen betroffen.

Quelle: APA

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