Österreich

Leichtfried will Dieselprivileg allein nicht antasten

Wenig Unterstützung erhält ÖVP-Umweltminister Andrä Rupprechter von SPÖ-Verkehrsminister Jörg Leichtfried bei seiner wiederholten Forderung nach einem Aus fürs Dieselprivileg. "Mobilität muss für alle leistbar sein. Wenn Diesel teurer wird, geht das zulasten derer, die es sich nicht leisten können, auf umweltfreundlichere Alternativen umzusteigen", zitiert "Der Standard" (Donnerstag) Leichtfried.

Mobilität muss für alle leistbar sein.  SN/APA/ERWIN SCHERIAU
Mobilität muss für alle leistbar sein.

Das Thema gehöre nicht zu seinem Ressort, zuständig für Steuerangelegenheiten sei der Finanzminister, wird der Verkehrsminister im Zeitungsbericht weiters zitiert. Leichtfried bekräftigte lieber seinerseits, für eine ökosoziale Steuerreform zu sein. Im Zuge dessen könne die geringere Dieselbesteuerung womöglich fallen.

Derzeit wird der Liter Benzin mit 48,2 Cent Mineralölsteuer belastet, bei Diesel sind es 39,7 Cent. Dass Diesel weniger besteuert ist, kommt vor allem auch der Transportwirtschaft und dem Agrarbereich zugute.

Quelle: APA

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