Wirtschaft

Nachwuchskräfte werden Jobhopper

Die Millennials, also die Jahrgänge die zwischen den 1980er- und 2000er-Jahren geboren wurden, werden zum Berufsstart nur selten gleich den Job fürs Leben finden. Österreichs Nachwuchs-Kräfte fühlen sich bei Engagement und Produktivität stärker gebremst als der EU-Schnitt .

Oftmaliges Jobwechseln wird normal.  SN/www.bilderbox.com
Oftmaliges Jobwechseln wird normal.

Ein Viertel der derzeit in den Arbeitsmarkt eintretenden Milliennials wird im Laufe seiner Karriere sogar sechs oder mehr Arbeitgeber haben, so das Ergebnis einer Studie des IT-Konzerns Microsoft. Damit würden sich die Qualifikationen am Arbeitsmarkt gehörig verschieben. "Es wird weniger hochspezialisierte Arbeitskräfte geben, dafür aber immer mehr junge Leute mit vielfältigen und notwendigen Soft Skills wie aktives Zuhören, Anpassungsfähigkeit, Risikobereitschaft, Kreativität und vieles mehr", so die Studienautoren.

Und auch die Arbeitgeber müssten sich ändern. Wem es gelinge, den Talenten das Gefühl zu geben, dass sie im Unternehmen etwas bewegen können, hätten sie im "War of Talents" die Nase vorn, betont Michael Rehberger, Mitglied der Geschäftsleitung bei Microsoft Austria, mit Verweis auf eine Microsoft-Umfrage unter 20.000 Beschäftigten in 21 EU-Ländern (1000 davon aus Österreich).

Auffallend dabei: Österreichs Nachwuchskräfte gaben an, im EU-Vergleich deutlich weniger produktiv, innovativ und engagiert arbeiten zu können als in den anderen Ländern. Dabei würden Unternehmen mit einer gut verankerten digitalen Kultur die Produktivität, die Innovationskraft und das Engagement der jungen Generation (18-35 Jahre) mehr als verdoppeln können, sagt Rehberger.

Quelle: APA

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