Wirtschaft

Nationalbank warnt vor Betrügern

Anrufer geben sich als OeNB-Mitarbeiter aus und fordern Überweisungen.

Telefonbetrüger geben sich als Mitarbeiter der Nationalbank oder der Finanzmarktaufsicht aus. SN/APA/HERBERT NEUBAUER
Telefonbetrüger geben sich als Mitarbeiter der Nationalbank oder der Finanzmarktaufsicht aus.

Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) warnte am Donnerstag vor Betrugsversuchen durch Telefonanrufe. In den vergangenen Tagen seien wieder vermehrt Privatpersonen angerufen worden, wobei sich die Anrufer als Mitarbeiter der Notenbank ausgaben. Es wurde eine Kontosperre aus den verschiedensten Gründen angedroht, wenn nicht unmittelbar auf ein bestimmtes Konto eine Einzahlung erfolge. Am Telefon der Angerufenen wird stets die Telefonnummer der OeNB (01/404 20) ausgewiesen. Dies sei technisch möglich, aber fingiert, betont die Notenbank. Die OeNB verfügt keine Kontosperren. An betroffene Bürger wird appelliert, den gesunden Hausverstand zu nutzen und die OeNB oder die Polizei zu verständigen. Bei ähnlichen Telefonaten im Februar hatten sich die Täter teilweise als Mitarbeiter der Finanzmarktaufsicht (FMA) ausgegeben. Auch dabei war teilweise die Telefonnummer der OeNB erschienen. Auch die FMA hat natürlich nichts mit den Anrufen zu tun. Die Betrüger sagten, man könne Kontosperren abwenden, wenn man einem "Schutzprogramm" oder einer "Geschädigtengemeinschaft" beitrete. Auch von irrtümlich eingegangenen Zahlungsverpflichtungen im Internet war die Rede. Den Tätern geht es laut FMA weniger um Geld als um Zugang zu Kontodaten.

Quelle: SN

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