Österreich

Österreich kann sich mit 1,43 Mrd. Euro refinanzieren

Die Republik Österreich hat am Dienstag auf den internationalen Finanzmärkten erneut zu relativ günstigen Konditionen frisches Kapital aufgenommen. In Summe wurden bei der Auktion am Dienstag zwei Bundesanleihen um 1,43 Mrd. Euro aufgestockt, davon 1,3 Mrd. Euro kompetitiv über den Kapitalmarkt. Der Rest entfällt wie immer auf den 10-prozentigen Bundesanteil.

Bei der Aufstockung der zehnjährigen Bundesanleihe um 770 Mio. Euro - davon 700 Mio. Euro kompetitiv - konnte eine durchschnittliche Rendite von 0,601 Prozent erzielt werden, teilte die Bundesfinanzierungsagentur (OeBFA) auf ihrer Homepage mit. 97,3 Prozent des Volumens ging an ausländische Banken. Der Bond wurde zuletzt im Jänner mit einer durchschnittlichen Rendite von 0,514 Prozent aufgestockt. Vor einer Woche rentierte er am Sekundärmarkt noch mit 0,70 Prozent.

Die Aufstockung einer noch knapp sieben Jahre laufenden Anleihe um 660 Mio. Euro - davon 600 Mio. Euro kompetitiv - erbrachte eine durchschnittliche Rendite von 0,022 Prozent. Von den frischen Bonds gingen 86,7 Prozent an ausländische Banken.

Seit dem Sommer des Vorjahres sind die Renditen für Staatsanleihen - mit Unterbrechungen - wieder im Steigen. Ende Jänner zeichnete sich zuletzt ein Bodenbildung ab. Seither sind die Renditen wieder leicht zurückläufig.

Quelle: APA

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