Österreich

Österreicher wollen weniger ausgeben und sich weniger verschulden

Die Österreicher haben jetzt zu Neujahr vor, zukünftig disziplinierter mit dem eigenen Geld umzugehen. 80 Prozent wollen den Steuerausgleich erledigen, mehr als zwei Drittel mehr Geld sparen.

Das Börsel soll weniger locker sitzen.  SN/APA (dpa)/DB Andreas Gebert
Das Börsel soll weniger locker sitzen.

Jeder zweite will 2017 generell weniger ausgeben und sein Konto nicht mehr überziehen. Das ergab eine Online-Befragung von Integral im Auftrag der Erste Bank und Sparkassen.

Jeweils vier von zehn Österreichern wollen den Kontostand öfter checken und Kontoauszüge häufiger durchsehen. Allerdings will sich nach wie vor nur jeder vierte Befragte über private Vorsorge Gedanken machen. 16 Prozent wollen mehr Geld spenden und 9 Prozent im Jahr 2017 einen Kredit aufnehmen.

19 Prozent gaben an, vorrangig mehr aufs Sparbuch legen zu wollen. Ebenso viele wollten sich auch mehr für Gold erwärmen. 15 Prozent wollen das Ersparte vermehrt daheim oder im Tresor lagern. 13 Prozent denken an mehr Immobilienkäufe. Nur jeder achte Österreicher indes will sich mehr mit Wertpapieren eindecken.

Keine Onlineumfrage ohne Onlinethemen: 80 Prozent gaben in der Bank-Umfrage an, vermehrt das Onlinebanking nutzen zu wollen, 63 Prozent sehen sich an den Selbstbedienungsautomaten stehen. Allerdings nehmen sich die Österreicher auch vor, öfter in die Filialen zu gehen (46 Prozent) und mit Bankberatern reden zu wollen (39 Prozent), schrieb die Erste Bank am Donnerstag. Digitale Zahlungsmöglichkeiten dürften nur von jedem Fünften stärker angewandt werden.

Ein möglicher Haken in Sachen privater Finanzgebarung: Die Mehrzahl der Neujahrsvorsätze wird nicht so wirklich eingehalten, das haben Umfragen der letzten Zeit ebenfalls ergeben.

Quelle: APA

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