Wirtschaft

Österreicher wollen weniger sparen und mehr Kredite nehmen

Die Österreicher wollen heuer weniger Geld auf die hohe Kante legen und sich mehr verschulden - das geht aus einer Integral-Umfrage im Auftrag der Erste Bank hervor. Acht von zehn Österreichern planen demnach, etwas Geld zur Seite zu legen. Im Schnitt sinkt die geplante Veranlagungssumme um 600 auf 4.200 Euro. Die Durchschnittssumme der geplanten Kredite steigt dagegen von 64.800 auf 71.200 Euro.

Das Sparschwein hat schon bessere Zeiten gesehen SN/APA (dpa)/Peter Kneffel
Das Sparschwein hat schon bessere Zeiten gesehen

Aufs klassische Sparbuch wollen in den nächsten zwölf Monaten 59 Prozent der Befragten Geld einzahlen, das ist der gleiche Wert wie im Vorjahr. Die meisten anderen Anlageformen sind rückläufig: Auf Fonds, Aktien und Anleihen setzen nach eigenen Angaben 26 Prozent (-3 Prozentpunkte). Lebensversicherungen planen 34 Prozent, Bausparverträge 40 Prozent (-9 Punkte) und eine Pensionsvorsorge 28 Prozent (-6). Gold (15 Prozent, -1) und Immobilien (19 Prozent, +1) sind als Investitionsplanungen beständig.

35 Prozent (-3 Prozentpunkte) der Befragten planen größere Anschaffungen, wobei 85 Prozent dabei auf Ersparnisse zurückgreifen wollen. Im Gegensatz zum Vorjahr klettert die Durchschnittssumme der geplanten Kredite von 64.800 Euro auf 71.200 Euro und liegt damit um 10 Prozent höher.

Quelle: APA

WIRTSCHAFT-NEWSLETTER

Abonnieren Sie jetzt kostenlos den Wirtschaft-Newsletter der "Salzburger Nachrichten".

*) Eine Abbestellung ist jederzeit möglich, weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Aufgerufen am 27.10.2020 um 01:55 auf https://www.sn.at/wirtschaft/oesterreich/oesterreicher-wollen-weniger-sparen-und-mehr-kredite-nehmen-74088379

Kommentare

Schlagzeilen