Österreich

OMV hat Verkauf von 30 Prozent an Rosebank abgeschlossen

Die OMV hat den Verkauf von 30 Prozent am Offshore Öl- und Gasprojekt Rosebank endgültig unter Dach und Fach. Der Deal sei mit heutigem Tag abgeschlossen, teilte die OMV am Donnerstagabend mit. Der Anteil der OMV am Öl- und Gasprojekt 130 km nordwestlich der Shetlandinseln sinkt damit von 50 auf 20 Prozent. Käufer ist die kanadische Suncor Energy.

Suncor, Kanadas größtes, integriertes Energieunternehmen, zahlt jetzt einmal 50 Mio. Dollar (derzeit 44,60 Mio. Euro), die OMV kann bis zu weitere 165 Mio. Dollar erhalten, wenn das Projekt endgültig weitergetrieben wird. Weitere Partner in dem Projekt sind der Operator Chevron North Sea Limited mit 40 Prozent und DONG E&P (U.K.) Limited mit 10 Prozent.

Die Beteiligung an der Rosebank war die größte Einzelinvestition der OMV und hat dieser wenig Glück gebracht. Die OMV musste im ersten Halbjahr die Beteiligung um 530 Mio. Euro wertberichtigen, was praktisch den gesamten Halbjahresgewinn aufgefressen hat. Die OMV wies im ersten Halbjahr 2016 nur mehr 19 Mio. Euro Gewinn aus, nach 513 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2015. "Die Entlastung tut uns wirklich gut" hatte OMV-Chef Rainder Seele bei der Ankündigung, dass die OMV ihre Beteiligung um 30 Prozentpunkte reduziert, gesagt.

Das Feld Rosebank wurde im Dezember 2004 entdeckt - damals war die OMV mit 20 Prozent beteiligt. 2013 stockte sie auf 50 Prozent auf. Die geplante Kapazität liegt bei 100.000 Fass Erdöl und 80 Mio. Kubikfuß Erdgas pro Tag.

(APA)

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