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Quartalsplus bei Magna, weniger Kfz aus Graz

Der kanadische Autozulieferer Magna International hat auch im zweiten Quartal mehr umgesetzt und besser verdient.

Quartalsplus bei Magna, weniger Kfz aus Graz SN/APA 8dpa)/Ralf Hirschberger
Der kanadische Autozulieferer freut sich über gute Quartalszahlen.

Im Grazer Werk der Tochter Magna Steyr wurden aber erneut deutlich weniger Fahrzeuge gebaut. Die Umsatzprognose für Magna Steyr wurde fürs Gesamtjahr 2016 aber von zuletzt 1,9 bis 2,2 Milliarden Dollar auf nunmehr 2,0 bis 2,3 Milliarden Dollar angehoben.

Von Jänner bis Juni stiegen die Erlöse des gesamten Magna-Konzerns um 16 Prozent auf 18,34 Milliarden Dollar (16,47 Milliarden Euro), geht aus dem Finanzbericht von Freitag hervor. Der angepasste operative Gewinn (EBIT) des vom Austrokanadier Frank Stronach gegründeten Konzerns legte von 1,31 auf 1,49 Milliarden Dollar zu, und unterm Strich blieben 1.050 Mio. nach 993 Mio. Dollar Nettogewinn übrig.

In Graz, wo Magna weltweit das einzige Werk betreibt, in dem ganze Fahrzeuge zusammengebaut werden, sank die Stückzahl im zweiten Quartal um 9 Prozent auf 25.715, während der Wert der Verkäufe kompletter Fahrzeuge um 7 Prozent auf 652 Mio. Dollar zulegte. Grund für die Mehrerlöse waren höhere Mercedes-Benz-G-Stückzahlen mit im Schnitt höheren Preisen als bei den Minis, wogegen die Zahl der Fertigungen bei Mini Countryman und Paceman durch das nahende Auftragsende sank. Auch die im dritten Quartal 2015 beendete Peugeot-RCZ-Produktion wirkte sich aus. Im Halbjahr sank die Stückzahl um 13 Prozent auf 48.950, und der Absatz ganzer Vehikel wuchs wertmäßig um 3 Prozent auf 1,248 Milliarden Dollar.

Der gesamte Magna-Konzern peilt für heuer weiterhin Gesamtumsätze von 35,5 bis 37,2 Milliarden Dollar an, abgesehen von Graz sollen dabei 30,6 bis 31,9 Milliarden Dollar - etwas weniger als im Frühjahr erwartet - auf diverse Autokomponenten entfallen. Das Gros der Umsätze wird heuer mit 19,4 bis 20,0 Milliarden Dollar in Nordamerika gesehen (etwas mehr als zuletzt), weiterhin 8,8 bis 9,2 Milliarden Dollar in Europa.

Quelle: APA

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