Wirtschaft

So dreht sich die Spirale der Mietpreise

Die Mieten in Prviatwohnungen verteuerten sich in den vergangenen Jahren doppelt so stark wie durch die normale Inflation. Der Chef der Gemeinnützigen Wohnbauvereinigungen erklärt, warum zu wenig gebaut wird.

Alle paar Tage werden Analysen zu den steigenden Wohnkosten veröffentlicht. Auch bei den Daten der Statistik Austria zur Inflation sind die Wohnkosten (Miete und Betriebskosten) meist als einer der verlässlichen Preistreiber ausgewiesen.

Die jüngste Analyse der Arbeiterkammer ergab, dass die Bruttomieten bei privaten Neuverträgen in den vergangenen neun Jahren um 35 Prozent gestiegen sind. Die Hauptmietzinse stiegen doppelt so stark wie die Betriebskosten. Für Wien lag die Steigerung der Mieten, die durch eine Sonderauswertung des Mikrozensus 2017 ermittelt wurde, bei 40 Prozent. Der Unterschied zwischen einer 70-m2- Mietwohnung auf dem freien Markt und dem geförderten Bereich beträgt laut AK-Chefin Renate Anderl gleich einmal 240 Euro im Monat.

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