Österreich

Statt arbeitslos der eigene Chef sein

Neuanfang statt Endstation: Rund 6000 Unternehmen werden in Österreich jedes Jahr aus der Arbeitslosigkeit heraus gegründet.

Arbeitslos zu sein ist für Roman Ulrich ein seltsamer Zustand. Denn aktiv war der 41-Jährige aus Kuchl immer. Als gelernter Schlosser, Absolvent des Werk schulheims Felbertal und mit Teilstudium der Architektur hat er nie aufgehört, kreativ und handwerklich tätig zu sein. Auch nicht, als er als junger Mann in den Sozialbereich umsattelte, die Fachhochschule absolvierte und zuletzt ein Wohnprojekt für sozial benachteiligte Jugendliche leitete. Vor eineinhalb Jahren aber kam das Aus im Brotberuf. "20 Jahre habe ich mich als Sozialarbeiter um andere gekümmert, dann war der Ofen aus", sagt Ulrich. Dazu kam ein Bandscheibenvorfall mit zwei Operationen. Ulrichs Weg führte in die Arbeitslosigkeit und zur Überzeugung: "Man lebt nur ein Mal und muss machen, was man gern tut."

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