Wirtschaft

Steiermark setzt "Aktion 20.000" als "Impulse 50 plus" fort

Die steirische Soziallandesrätin Doris Kampus (SPÖ) und der Landesgeschäftsführer des AMS Steiermark, Karl-Heinz Snobe, haben am Montag in Graz die Initiative "Impulse 50 plus" vorgestellt. Das mit 6,7 Millionen Euro geförderte Projekt versteht sich als Fortsetzung der "Aktion 20.000" und soll ältere Menschen ohne Beschäftigung wieder in den Arbeitsmarkt eingliedern.

Nach drei Jahren mit teils starken Rückgängen steigt die Arbeitslosigkeit in der Steiermark wieder. Davon betroffen sind vor allem über 50-Jährige, die derzeit ein Drittel der steirischen Arbeitslosen stellen. Auf diese Personen "darf nicht vergessen werden", betonte Kampus. Daher können durch das Projekt "Impulse 50 plus" Gemeinden und gemeinnützige Vereine eine 100-prozentige Förderung von Lohn- und Lohnnebenkosten bekommen, wenn sie ältere Arbeitslose einstellen. Die Mittel können bis zu ein Jahr bezogen werden. Durch die Initiative sollen vor allem im Gemeinnützigen- und Sozialbereich Arbeitsplätze besetzt werden.

Gezielt wird dabei auf jene Personen zugegangen, die bereits länger als drei Monate arbeitslos sind und Teilnehmer bei der von der ehemaligen Bundesregierung abgestellten "Aktion 20.000" gemeldet waren. Konkret sind noch knapp 270 Personen des damaligen Projektes ohne Beschäftigung. Nicht gemeinnützige Betriebe können ebenfalls eine Förderung beantragen, doch aufgrund des EU-Wettbewerbsgesetzes werden ihnen maximal 66 Prozent zugesprochen, so Snobe. Das Projekt ist für bis zu 300 Personen ausgelegt, die von 1. Oktober 2019 bis 31. Dezember 2020 angestellt werden.

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