Österreich

Strabag halbierte im Halbjahr Verlust

Der börsennotierte Baukonzern Strabag SE hat im ersten Halbjahr 2016 seinen Verlust praktisch halbiert. Nach Ertragsteuern blieb ein Ergebnis von -32,97 Mio. Euro nach -61,47 Mio. im Vorjahr.

Strabag halbierte im Halbjahr Verlust SN/APA/ROBERT JAEGER
Strabag-Chef Haselsteiner mit besserem Ergebnis.

In den ersten sechs Monaten wurde eine Leistung in Höhe von 5,677 Mrd. Euro erbracht. Rückläufig war die Leistung u.a. in Deutschland, in Ungarn und in der Region Russland und Nachbarstaaten.

Per Ende Juni 2016 lag der Auftragsbestand mit 15,413 Mrd. Euro um 4 Prozent höher als im ersten Halbjahr des Vorjahres. Besonders in Deutschland konnte die Strabag bei Aufträgen punkten und den Bestand um etwa ein Viertel steigern, während sie in Osteuropa Rückgänge verzeichnete.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich im ersten Halbjahr 2016 um mehr als ein Viertel (27 Prozent) auf 156,76 Mio. Euro. Dies führt der Baukonzern u. a. auf den Entfall von Belastungen aus Großprojekten und dem Flächengeschäft in Südosteuropa zurück. Dabei sei auch ein Ertrag aus dem Verkauf einer Beteiligung in Zusammenhang mit dem Erwerb der Minderheitsanteile an der Tochter Ed. Züblin AG enthalten, der nicht dem operativen Geschäft zugerechnet werden könne.

Die Eigenkapitalquote sank von 31,0 Prozent per 31.12.2015 auf 29,6 Prozent. Zum selben Zeitpunkt des Vorjahrs war eine Eigenkapitalquote von 29,1 Prozent berichtet worden.

Die Mitarbeiteranzahl nahm um 4 Prozent auf 70.221 Personen ab.

Im Ausblick für das Gesamtjahr rechnet der Strabag-Vorstand mit einer etwas geringeren Leistung. Für die Folgejahre wird von einem organischen Wachstum etwa in Höhe der Inflation ausgegangen. An der Zielvorgabe, ab 2016 nachhaltig eine EBIT-Marge (EBIT/Umsatz) von 3 Prozent zu erreichen, wird festgehalten.

Quelle: APA

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