Österreich

Streit um Kollektivvertrag - Betriebsversammlung bei FlyNiki

Die Verhandlungen um die Weiterentwicklung des Anfang 2015 in Kraft getretenen Kollektivvertrages bei der Fluglinie FlyNiki sind ins Stocken geraten.

Streit um Kollektivvertrag - Betriebsversammlung bei FlyNiki SN/APA/ROBERT JAEGER
Der Flugbetrieb sollte ungestört bleiben.

Heute findet deswegen in Wien eine Betriebsversammlung statt. Der Flugbetrieb soll aber weitgehend ungestört weiter laufen, hieß es in einem Bericht des Ö1-"Morgenjournal" am Mittwoch.

Bereits vor zwei Jahren sei vereinbart worden, dass heuer weiterverhandelt werde. Damit habe man im April auch begonnen. Bisher aber liege kein annehmbares Angebot vor und dementsprechend müsse man jetzt mit den Mitarbeitern über die weitere Vorgangsweise beraten, "dass wir den Ball wieder ins Rollen bringen", so der Betriebsratschef der Niki Luftfahrt GmbH, Stefan Tankovits, im Ö1-Radio.

Details werden nicht genannt. Die Air-Berlin-Tochter FlyNiki beschäftigt rund 800 Mitarbeiter. Der neue Geschäftsführer will laut dem Bericht die heutige Versammlung nicht kommentieren. Laut Tankovits ist das Klima zwischen Betriebsrat und Geschäftsführung selbst aber gut. Bei den KV-Verhandlungen gebe es "natürlich sehr unterschiedliche Vorstellungen".

Der Flugbetrieb sollte trotz der heutigen Betriebsversammlung normal weiter gehen. "Eine Störung ist natürlich nicht das Ziel, allerdings ist das Interesse sehr hoch bei den Mitarbeitern, das Thema sehr brisant und dementsprechend können wir keine Störungen ausschließen, auch - wie gesagt - wenn wir diese nicht als Ziel haben."

Quelle: APA

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