Wirtschaft

Vier von fünf Unternehmen haben zu wenig Fachkräfte

Fachkräftemangel ist das größte Problem für mittelständische Firmen in Österreich. Das gilt besonders im Westen, in Tirol und Vorarlberg, etwas weniger in Wien und Niederösterreich. Ein gutes Drittel der Firmen könnte mehr Umsatz machen, hätten sie mehr Fachkräfte. Die meisten unbesetzten Stellen gibt es in der Technik und der IT, zeigt eine Umfrage des Beratungsunternehmens EY unter 900 Firmen.

Laut Umfrage stufen zwei Drittel der befragten Unternehmen Schwierigkeiten bei der Suche nach geeigneten Mitarbeitern als größte Gefahr für die Entwicklung des eigenen Betriebs ein. Erst mit Abstand folgen der drohende wirtschaftliche Abschwung (43 Prozent) und zunehmender Wettbewerb (38 Prozent).

Dabei sind die Unternehmen durchaus positiv eingestellt. Ein gutes Viertel plant die Einstellung zusätzlicher Mitarbeiter, nur sieben Prozent stehen vor Stellenstreichungen. Obwohl die Konjunktur flacher geworden ist, lasse die Beschäftigungsdynamik nur leicht nach, schreibt EY in einer Aussendung. Besonders viele neue Jobs sollen im Burgenland, Vorarlberg und Tirol entstehen.

Quelle: APA

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