Wirtschaft

VIG-Konzern schloss alle Bankversicherungs-Fusionen ab

Der Konzern der Vienna Insurance Group (VIG) hat mittlerweile alle geplanten Fusionen zur Forcierung des Bankversicherungsgeschäfts vollzogen. Als letztes wurde Anfang 2019 der tschechische Bankversicherer Pojištovna Ceské sporitelny, a.s. mit der lokalen VIG-Konzerngesellschaft Kooperativa pojištovna, a.s. verschmolzen.

Ziel der Fusionen war es, lokale Allspartenversicherer mit den auf Bankenvertrieb spezialisierten Lebensversicherungsgesellschaften zusammenzuführen, um das Nichtlebensgeschäft zu forcieren, erinnerte VIG-Chefin Elisabeth Stadler am Dienstag in einer Aussendung. Das sei mit Fusionen in Ungarn, der Slowakei, Kroatien, Österreich und jetzt in Tschechien wie geplant erfolgreich umgesetzt worden.

Mit dem Vertriebsweg über Banken hat die VIG in den ersten drei Quartalen 2018 knapp 900 Mio. Euro Prämie erzielt. Man kooperiert in zehn Ländern mit der Erste Group und Sparkassen: Österreich, Tschechien, Ungarn, Slowakei, Kroatien, Rumänien, Serbien, Montenegro, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina.

Tschechien ist nach Österreich der zweitgrößte Markt der VIG. Durch die Fusion in Tschechien übernimmt die VIG-Konzerngesellschaft Kooperativa auf Basis der Marktdaten zum dritten Quartal 2018 mit rund 25 Prozent Marktanteil die Marktführerschaft im Einzelranking der tschechischen Versicherungsgesellschaften.

Samt der zweiten VIG-Konzerngesellschaft Česká podnikatelská pojišťovna, a.s. (ČPP) ist die Vienna Insurance Group mit rund 32 Prozent Marktanteil die größte Versicherungsgruppe in Tschechien. Das Prämienvolumen der VIG in Tschechien lag im dritten Quartal bei 1,274 Mrd. Euro (+6 Prozent), die Combined Ratio - Schäden und Kosten gemessen an den Einnahmen - bei 93,6 Prozent.

Quelle: APA

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