Wirtschaft

Was kommt statt dem Obstsackerl aus Plastik?

Mit Jahresende werden Einweg-Sackerl aus Plastik verboten. Mehrwegnetz, Biosackerl oder Papier: Was stattdessen kommt, liegt auch an den Kunden.

Mehrwegnetze ersetzen Plastiksackerl. SN/sn
Mehrwegnetze ersetzen Plastiksackerl.

Angekündigt wurde es Anfang dieser Woche mit großem Getöse: Schon ab kommendem Jahr sollen Einweg-Plastiksackerl in Österreich verboten werden. Ausnahmen soll es keine geben. Zwar hat der Handel auf freiwilliger Basis Vorarbeit geleistet: An der Kasse sind Gratis-Plastiksackerl den Mehrwegtaschen und Papiersäcken gewichen. Weil die Geld kosten, bringen viele Kunden mittlerweile ihre eigene Tasche mit. Mehr als die Hälfte der nach wie vor 750 Millionen Plastiksackerl im Jahr aber sind die immer noch kostenlos abgegebenen Knotenbeutel. Und diese Obstsackerl sind beliebt, nicht nur zum Obstkaufen, auch zum Einwickeln von Jause, Sammeln von Plastikmüll und das Frischhalten von Brot. Ersatz dafür gibt es. "Bisher ist aber nur eine sehr kleine Konsumentengruppe bereit, das anzunehmen", sagt Marion Huber-Humer, Leiterin der Abfallwirtschaft an der Universität für Bodenkultur.

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