Wirtschaft

Wasserstoff trägt Energie-Hoffnungen

Österreich will in Europa zum Vorreiter werden, mit klimaneutral erzeugtem Wasserstoff die Energiewende voranzubringen. In Linz baut der Stahlkonzern voestalpine gemeinsam mit Siemens und dem Stromkonzern Verbund eine Pilotanlage zur industriellen Erzeugung von "grünem Wasserstoff" aus Überschussstrom.

Bei der Wasserstoff-Anlage in Linz wird ein Wirkungsgrad von 80 Prozent angestrebt. H2Future SN/h2future
Bei der Wasserstoff-Anlage in Linz wird ein Wirkungsgrad von 80 Prozent angestrebt. H2Future

Es gibt nicht viele sogenannte Leuchtturmprojekte zur künftigen Energieversorgung, die die Europäische Union in Österreich fördert - eines davon nimmt jetzt in Linz konkret Gestalt an. Dabei setzen der Stahlkonzern voestalpine, der Stromkonzern Verbund und Siemens als Technologielieferant auf Wasserstoff, der aus überschüssigem Strom aus erneuerbaren Energien hergestellt wird. Eine Pilotanlage ist bereits in Bau, am Montag erfolgte der offizielle Start. Die Anlage soll 18 Millionen Euro kosten. Zwei Drittel davon zahlt die EU, den Rest teilen sich die beteiligten Konzerne.

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