Österreich

Wenige aber große österreichische Unternehmen in ausländischer Hand

Ein Drittel des Umsatzes in der heimischen Wirtschaft von
Firmen mit ausländischem Besitzer - In Grenznähe viele
Eigentümer aus Nachbarländern

Ein Beispiel für die 88,7 Prozent jener heimischen Unternehmen, die sich rein in österreichischer Hand befinden: Die Stiegl-Brauerei.  SN/sn
Ein Beispiel für die 88,7 Prozent jener heimischen Unternehmen, die sich rein in österreichischer Hand befinden: Die Stiegl-Brauerei.

Zwar ist der Großteil der heimischen Firmen in österreichischem Besitz, aber Unternehmen mit ausländischen Eigentümern machen mehr als ein Drittel des gesamten Umsatzes, geht aus einer Aufstellung der Auskunftei CRIF hervor. Denn vor allem die großen Unternehmen sind in ausländischem Besitz.

Rund vier Prozent der 246.000 registrierten Firmen in Österreich haben Eigentümer aus verschiedenen Ländern. 88,3 Prozent haben nur einen österreichischen, 7,7 Prozent nur einen ausländischen Eigentümer. Die Firmen ausschließlich in ausländischem Besitz machen aber 35 Prozent des gesamten Umsatzes, vermerkt CRIF. Die Firmen in österreichischem Besitz seien hingegen zu 98 Prozent kleine oder höchstens mittelgroße Firmen, oft Familienbetriebe.

Ein Drittel (32 Prozent) aller ausschließlich von Ausländern geführten Unternehmen werden aus Deutschland kontrolliert, 10 Prozent aus der Schweiz und 8 Prozent aus Großbritannien. Allerdings gibt es große regionale Unterschiede: Im Burgenland gehören 41 Prozent der Unternehmen mit ausländischen Eigentümern Ungarn. In Kärnten besitzen Italiener 33 Prozent dieser Firmen, in Vorarlberg Schweizer 33 Prozent. In den anderen Bundesländern sind es Deutsche.

Quelle: APA

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