Wirtschaft

Wenn der Spion aus dem Netz die Produktion stoppt

Nicht nur große Konzerne, auch regionale Produktionsbetriebe sind Ziel von Cyberattacken. Während viele Betroffene schweigen, spricht eine Salzburger Firmenchefin darüber. Was passiert, wenn das Virus ausbricht - und wie man sich wehrt.

Bei Stahlbau Ziegler standen Maschinen nach Cyber-Attacken zwei Tage lang still.  SN/stahlbau ziegler
Bei Stahlbau Ziegler standen Maschinen nach Cyber-Attacken zwei Tage lang still.

Dass eine unbedachte Handlung im Netz große Auswirkungen haben kann, musste Elisabeth Kislinger-Ziegler schmerzhaft lernen. Vor drei Jahren schickte die Chefin des Salzburger Stahlbauunternehmens Ziegler vom Krankenbett das eine oder andere E-Mail per Tablet vom privaten Zugang an ihre Firmenadresse. Als sie Tage später einen Anhang am Firmencomputer öffnete, nahm das Unglück seinen Lauf: Unbemerkt hatte sich ein Virus eingeschleust, das Firmendaten verschlüsselte. Gefolgt von der Forderung, eine beträchtliche Summe in der Kryptowährung Bitcoin an die Hacker zu überweisen. "Mit ...

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Aufgerufen am 22.09.2020 um 04:24 auf https://www.sn.at/wirtschaft/oesterreich/wenn-der-spion-aus-dem-netz-die-produktion-stoppt-76695103