Wirtschaft

Wer das Gurkerl nicht ehrt ...

Ein Wurstbrot oder eine Brettljause ohne Essiggurkerl? Undenkbar! Doch immer weniger Landwirte in Österreich sehen im Anbau der kleinen Gurke ein Geschäft. Ein Lokalaugenschein in Eferding.

Alfred Aichinger steht am Rand seines Gurkerlfeldes und weiß nicht so recht, ob er Trübsal blasen oder sich freuen soll. "Die Bedingungen für die Ernte sind heuer eigentlich ideal. Warme Witterung und Nächte über 15 Grad, das mag die Gurke", erklärt der Landwirt aus Hartkirchen im Eferdinger Gemüselandl. Auf 7,5 Hektar hat Aichinger das kleine grüne Gemüse, das bodennahe wuchert und in der Nacht wächst, angebaut. 500 Tonnen wird er heuer an den Verarbeiter efko liefern. Seit 32 Jahren und in zweiter Generation ist die Familie Aichinger mitverantwortlich dafür, dass auf der Brettljause der Österreicher ein Essiggurkerl aus heimischem Anbau landet.

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