Wirtschaft

Wer die Daten schreddert

Die Vernichtung von Datenbergen ist ein wachsendes Geschäft - nicht nur für Reisswolf. Ihre letzten Sekunden verbringen Festplatten mitunter zwischen Walzen aus Kuchl.

Schredder-Affäre und andere Skandale oder Skandälchen: Sie beeinflussen Wählerinnen und Wähler weniger als viele glauben.  SN/untha
Schredder-Affäre und andere Skandale oder Skandälchen: Sie beeinflussen Wählerinnen und Wähler weniger als viele glauben.

Politisch schlägt die "Schredder-Affäre" hohe Wellen. Und sie wirft ein Schlaglicht auf eine Branche, die ansonsten wenig Aufmerksamkeit bekommt: die Datenvernichter. In Zeiten von stetig wachsenden Datenbergen und strengeren Vorschriften ist das ein gutes Geschäft. Marktführer ist laut eigenen Angaben die Firma Reisswolf. Bei ihr ließ ein ÖVP-Mitarbeiter kurz nach dem Aufkommen des Ibiza-Skandals unter falschem Namen fünf Festplatten schreddern (siehe Seite 2). Dass nun Überwachungsaufnahmen der firmeninternen Kamera auftauchten, bringt Reisswolf Kritik ein. Geschäftsführer Siegfried Schmedler will nicht weiter ...

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Aufgerufen am 20.10.2020 um 01:47 auf https://www.sn.at/wirtschaft/oesterreich/wer-die-daten-schreddert-73868275