Der Standort in Bregenz werde durch das Sparpaket nicht infrage gestellt, betonte Finanzvorständin Brigitte Kurz auf Anfrage der APA. Allerdings werde es auch in Bregenz "Optimierungen" geben, die auch das Personal betreffen. Das Sparprogramm insgesamt stelle zwar Verbesserungen im Einkaufsprozess in den Mittelpunkt, aber es werden im Konzern auch Arbeitsplätze betroffen sein.
Mit den Maßnahmen werde "die Kostenstruktur des Unternehmens an das Umsatzniveau angepasst", heißt es in der Wolford-Aussendung. Außerdem werden die Vertriebsaktivitäten insbesondere in Asien verstärkt. Wolford sei mit den finanzierenden Banken in Verhandlungen, um die Kreditlinien, die bis Juni laufen, ab Juli zu verlängern. In den nächsten acht bis zehn Wochen solle es ein Ergebnis geben, so Kurz. Heuer wird Wolford definitiv wieder einen Verlust ausweisen, zugleich versicherte Kurz, dass unverändert geplant ist, im Geschäftsjahr 2020/21, also in zwei Jahren, wieder ein positives operatives Ergebnis zu erwirtschaften.
Wolford hatte im Geschäftsjahr 2017/18 rund 150 Mio. Euro Umsatz, im laufenden Geschäftsjahr liegt er um neun Prozent (13,5 Mio. Euro) niedriger. Dem wird mit Kosteneinsparungen "deutlich über 10 Mio. Euro" entgegengetreten.