Österreich

Zwei Drittel der Österreicher glauben an Euro-Bestand

Trotz mehrerer Krisen sehen die Österreicher die Zukunft des Euro mehrheitlich optimistisch. Zwei Drittel glauben, dass der Euro als gemeinsame Währung auch langfristig Bestand haben wird, geht aus einer Umfrage der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE) unter rund 600 Personen hervor. 28 Prozent sehen die Zukunft der Währung hingegen skeptisch.

Zukunft des Euro wird mehrheitlich optimistisch gesehen.  SN/APA (dpa)/Jens Wolf
Zukunft des Euro wird mehrheitlich optimistisch gesehen.

"Nach einem starken Vertrauensverlust in den Euro im Zeitraum Sommer 2011 bis Herbst 2012 zeigt sich seit dem Frühjahr 2013 in fünf Befragungen eine deutliche Erholung und Stabilisierung des Meinungsbildes", so die ÖGfE am Montag.

Die momentane Lage des Euro beurteilen die Österreicher aber differenziert: Derzeit haben 8 Prozent "sehr großes" und 40 Prozent "großes" Vertrauen in den Euro. "Eher geringes" Vertrauen haben 32 Prozent, 12 Prozent haben "sehr geringes" Vertrauen in den Euro, 6 Prozent vertrauen dem Euro "gar nicht".

Drei Viertel der Befragten halten den Euro "für die Stellung der Europäischen Union in der Weltwirtschaft" "sehr wichtig" (33 Prozent) bzw. "wichtig" (43 Prozent). 20 Prozent bezweifeln das bzw. halten es für nicht wichtig.

Quelle: APA

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