Wirtschaft

Alitalia soll laut Regierung in italienischer Hand bleiben

Die krisengeschüttelte Fluglinie Alitalia soll mehrheitlich in italienischer Hand bleiben. Alitalia werde mit einer italienischen Beteiligung von 51 Prozent weiterhin Italiens Fluggesellschaft bleiben, erklärte der italienische Verkehrsminister Danilo Toninelli im Interview mit dem TV-Sender "RaiNews24" am Mittwoch. Man suche nun einen Partner, der die Alitalia weiter fliegen lassen kann, hieß es.

Namen möglicher Partner wurden nicht genannt SN/APA (AFP)/ALBERTO PIZZOLI
Namen möglicher Partner wurden nicht genannt

Der Minister hob die "außerordentlichen Schäden" hervor, die als effizient bezeichnete Manager der Airline in den vergangenen Jahren zugefügt hätten. "Wir werden Alitalia retten", betonte Toninelli ohne Namen möglicher Partner zu nennen.

Arbeitsminister Luigi Di Maio betonte, dass Gespräche mit internationalen Playern im Gange seien, um Alitalia eine Zukunft zu sichern. Prioritär sei dabei der Erhalt der Arbeitsplätze, sagte Di Maio in einer Ansprache vor dem Parlament in Rom am Mittwoch.

Die vorige Regierung wollte Alitalia verkaufen. Die Airline erhielt nach eigenen Angaben drei Kaufangebote - eines von der AUA-Mutter Lufthansa und eines vom britischen Billigflieger Easyjet. Das dritte Angebot soll Medienberichten zufolge die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air abgegeben haben. Eine Entscheidung über einen Verkauf wurde aber im April wegen der damals noch laufenden Regierungsbildung in Rom auf Ende Oktober verschoben.

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