Wirtschaft

Arbeitslosenrate in Eurozone auf Rekordtief

Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote in der Eurozone ist im April auf 7,6 Prozent (März: 7,7 Prozent) gesunken - den niedrigsten Wert seit August 2008. EU-weit blieb die Arbeitslosigkeit im April unverändert gegenüber März bei 6,4 Prozent - dem niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jänner 2000, wie Eurostat am Dienstag mitteilte.

Wegen düsterer Prognosen dürfte es die vorläufige Talsohle sein SN/APA/HARALD SCHNEIDER
Wegen düsterer Prognosen dürfte es die vorläufige Talsohle sein

Von den EU-Staaten verzeichneten Tschechien (2,1 Prozent), Deutschland (3,2 Prozent) und die Niederlande (3,3 Prozent) im April 2019 die niedrigsten Arbeitslosenquoten. Die höchsten Quoten registrierten Griechenland (18,5 Prozent), Spanien (13,8 Prozent) und Italien (10,2 Prozent). Österreich lag mit einer Arbeitslosenrate von 4,7 Prozent im April auf Rang 13 in der EU.

Im April 2018 war die Arbeitslosenrate in der Eurozone noch bei 8,4 Prozent und in der EU bei 7,0 Prozent gelegen. Die stärksten Rückgänge wurden in Griechenland, Estland und Spanien verzeichnet.

Die Jugendarbeitslosenquote lag im April in der EU bei 14,2 Prozent und im Euroraum bei 15,8 Prozent, gegenüber 15,4 Prozent bzw. 17,2 Prozent im April 2018. Die niedrigsten Quoten verzeichneten Deutschland (5,3 Prozent) und die Niederlande (6,2 Prozent), während die höchsten Quoten in Griechenland (38,8 Prozent), Spanien (32,7 Prozent) und Italien (31,4 Prozent) registriert wurden. In Österreich betrug die Arbeitslosenrate unter den unter 25-Jährigen im April 8,2 Prozent gegenüber 9,7 Prozent im April 2018.

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