Wirtschaft

Autozulieferer Leoni streicht 2.000 Stellen

Der Nürnberger Autozulieferer Leoni streicht 2.000 Arbeitsplätze und stellt rund ein Zehntel seines Geschäfts zur Disposition. Der neue Vorstandschef Aldo Kamper will mit einem Sparprogramm die Kosten in den nächsten drei Jahren um bis zu 500 Millionen Euro senken, wie der Kabel-Spezialist am Sonntag mitteilte. Das kostet aber zunächst 120 Millionen Euro.

Zudem wolle Kamper für Geschäftsbereiche mit einem Umsatzvolumen von 500 Millionen Euro "alle Optionen prüfen". Die erst im Februar abgegebenen Prognosen für das laufende Jahr - ein Umsatz von 5,2 (2018: 5,1) Milliarden Euro und ein Ergebnisrückgang vor Steuern und Zinsen (Ebit) von 100 bis 130 (144) Millionen Euro seien nicht mehr zu halten, unter anderem weil das neue Werk in Mexiko größere Anlaufprobleme habe als bisher gedacht, erklärte Leoni. Finanzvorstand Karl Gadesmann nimmt mit sofortiger Wirkung den Hut.

Quelle: Apa/Ag.

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