Wirtschaft

Bayer will bis 2030 zur Hälfte weibliches Topmanagement

Der deutsche Bayer-Konzern will bis 2030 die Hälfte aller Managementposten mit Frauen besetzen. Zwar sei Bayer schon lange ein "vielfältiges" Unternehmen, sagte Konzernchef Werner Bauer der "Welt am Sonntag". "Trotzdem wollen und müssen wir mehr machen." Bayer hat derzeit rund 40.000 leitende Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, wovon rund 40 Prozent Frauen sind.

Je höher die Firmenetage, umso weniger Frauen: Bayer ändert das SN/APA/dpa/Patrick Pleul
Je höher die Firmenetage, umso weniger Frauen: Bayer ändert das

Der Chemie- und Pharmagigant mit Sitz in Leverkusen will generell in den nächsten vier Jahren die Hälfte aller leitenden Positionen mit Frauen besetzen. Für die beiden höchsten Leitungsebenen, die Top 75 beziehungsweise Top 540 aller Manager, lässt sich das Unternehmen aber mehr Zeit. In beiden Gruppen soll die Frauenquote von derzeit 23 Prozent bis zum Jahr 2025 auf 33 Prozent steigen. 2030 soll dann auch dort die Hälfte aller Führungskräfte weiblich sein, berichtete die Zeitung.

Diverse Teams führten zu "besseren Ergebnissen", sagte Bauer. Echte Vielfalt gehe indes nur mit "klaren Vorgaben".

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