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Berlusconis Mediaset mit tiefroten Zahlen

Die börsennotierte TV-Gruppe Mediaset im Besitz von Italiens Ex-Premier Silvio Berlusconi hat in den ersten drei Quartalen 2016 Verluste von 116,6 Millionen Euro hinnehmen müssen.

Berlusconis Mediaset mit tiefroten Zahlen SN/AP
Keine guten Nachrichten für Silvio Berlusconi.

Im Vergleichszeitraum 2016 betrugen die roten Zahlen noch 50 Mill. Euro. Der Umsatz stieg um 149 Millionen auf 2,563 Mrd. Euro gegenüber dem Vergleichszeitraum 2015, teilte der Konzern am Dienstag mit.

Mediaset hatte im Juli mitgeteilt, Vivendi sei nicht mehr an der gesamten Pay-TV-Sparte "Premium" interessiert. Stattdessen wollten die Franzosen nur noch 20 Prozent des Bereichs übernehmen und über eine Wandelanleihe mit 15 Prozent bei Mediaset einsteigen. Zuvor hatte es einem Insider zufolge Unstimmigkeiten über den Preis für die defizitäre Abteilung gegeben. So habe Vivendi-Chef Vincent Bollore eine Reduzierung des Kaufpreises verlangt, weil er der Meinung sei, die Sparte sei die ursprünglich vereinbarten 800 Mill. Euro nicht wert. Mediasets Mutterkonzern Fininvest reichte daraufhin bei einem Mailänder Gericht eine Forderung nach Schadenersatz in Höhe von 570 Mill. Euro ein.

Quelle: APA

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