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Berufungsprozess um "Luxleaks" endet

Der Berufungsprozess zur "Luxleaks"-Affäre um die Enthüllung von Steuerdeals internationaler Konzerne mit den Finanzbehörden in Luxemburg geht am Montag (15 Uhr) zu Ende. Ein Urteil werde allerdings voraussichtlich frühestens Ende Februar verkündet, sagte eine Sprecherin der Luxemburger Justiz.

Zwei Ex-Mitarbeiter der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) waren im Juni 2016 wegen des Diebstahls von Steuervorbescheiden ("Tax Rulings") großer Konzerne verurteilt worden. Der Hauptangeklagte Antoine Deltour wurde zu zwölf Monaten Haft auf Bewährung und 1.500 Euro Geldstrafe, sein Kollege Raphael Halet zu neun Monaten Haft und 1.000 Euro Geldstrafe verurteilt.

Im Berufungsverfahren senkte der Staatsanwalt die Forderung auf sechs Monate Haft und 1.500 Euro Buße für Deltour sowie auf eine nicht näher bestimmte Geldstrafe für Halet. Die Verteidiger der beiden Ex-Mitarbeiter von PwC fordern Freisprüche: Die Informationen über sehr niedrige Steuern für große Konzerne seien im öffentlichen Interesse gewesen.

Quelle: Apa/Dpa

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